BMW R 1200 GS, Leuchtturm, Schiffsflagge
Ein guter Start

TAG 1- 28.06.2015 - BREMEN - ROTTERDAM - 436 KM


Sonne, Wolken, gutes Fahrwetter

Nach einem leckeren Pizzaessen mit selbst gemachter Pizza vom Stein am Abend zuvor und dem kurzen Besuch unserer Tochter Caroline und ihres Freundes Moritz hatte ich eine überraschend ruhige Nacht.

 

Erst ganz früh am Morgen, ab 5 Uhr ca. bewegen mich die Gedanken um die Fahrt und versetzen mich in einen unruhigen Schlaf.

So gegen 6:20 Uhr krabbele ich dann aus dem Bett und beginne mit einer schönen Dusche den Tag.

 

 

Claus kommt nicht viel später dazu und wir bereiten dann gemeinsam das Frühstück vor.

Proviant für die Fahrt, Brötchen, gekochte Eier, Kaffee in die Thermoskanne, alles wird in Ruhe abgewickelt.

Selbst für die Zeitung haben wir noch Zeit und erfahren so, wer vermutlich nach den beendeten Koalitionsverhandlungen zwischen den Grünen und der SPD als Senatoren und Staatsräte gehandelt wird.

 

Kurz vor 9:00 Uhr sind wir abfahrbereit und verabschieden uns von einer Nachbarin, die sich um Haus und Katze bei uns kümmern will.

Es ist trocken, ca. 16 Grad warm, die Sonne scheint, es ist ein schöner Tag.

Wir fahren durch die Stadt (Bremen) inklusive zwei Umleitungen zur A1 Richtung Osnabrück.

Es läuft. Das Moped ist durch das Gepäck schon tiefergelegt, aber es lässt sich gut fahren.

Wir können uns über das Sena unterhalten. Etwas Kummer macht uns sofort wieder unsere Stromversorgung der iPhone. Da ist der Wurm drin, den wir nicht richtig diagnostizieren können.

 

Meine neuen Reifen haben vorne einen Luftdruck von 3,0 bar, den ich an einer nächsten Tankstelle runter korrigiere.

Sonst ist alles gut.

 

Kurz vor Osnabrück verlassen wird die Autobahn und kurven über Landstraßen Richtung Nordhorn und die Niederlande.

Kurze Pause und Tanken. Wir haben noch viel Zeit. Aber immer wenn man einen Termin hat – und die Fährabfahrt ist ja so einer – dann lässt es einen keine Ruhe, man möchte schnell dort ankommen.

In Holland geht es weiter über die Autobahnen, ganz gemütlich fast.

 

Um 15:30 Uhr erreichen wir den Fähranleger im riesigen Rotterdam. In Linie 5 sollen wir uns aufstellen, nachdem unsere Personalausweise und Tickets kontrolliert waren.

Ganz viele Mopeds stehen da schon, zu 80 % Engländer auf Rennziegen, die am Wochenende in Assen waren.

 

Um 17:00 Uhr (sehr pünktlich) geht es auf das Schiff. Sehr gut strukturiert werden wir eingewiesen nachdem noch einmal der Personalausweis gründlich kontrolliert wurde.

Wir zurren die Mopeds fest und gehen mit unserem „Übergepäck“ in die Kabine. Der Weg dorthin und die Suche der Kabine reichen uns beiden, um total durch geschwitzt zu sein J

Aber nach der Dusche und einem selbst fabrizierten Abendessen geht es uns ganz famos.

Pünktlich zum Ablegen gehen wir auf das Oberdeck und erleben das Manöver.

 

Nach einem Bierchen im Skydeck gehen wir müde und zufrieden in unsere Kabine.

Alles ist gut und wir haben 5 wundervolle Wochen vor uns!!!