ADAC Flagge
Der Tenor des Tages ;-)

Tag 12 – 09.07.2015 - Londonderry/Derry – Belfast - 130 km 


Sonne, Wolken, gutes Fahrwetter

Nach einer kalten und unruhigen Nacht stehen wir früh auf, weil der Abschleppdienst für 8:15 Uhr angekündigt war.

Es war eine frische Nacht. Aber bislang trocken.

 

Beim Frühstück diskutieren wir die Situation hin und her.

Eine Mailantwort von Danny hilft uns, denn er rät dazu, unbedingt in eine Fachwerkstatt von BMW zu gehen.

 

Ich telefoniere also noch einmal mit dem ADAC. Es wird mir zugesagt, dass man sich darum kümmert.

 

So gegen 9 Uhr ruft der junge Mann vom Abend zuvor an und sagt, dass er bald komme und das Moped nach Belfast zu einer BMW Werkstatt bringt.

Topp, so ist es gut. Wir suchen im Internet die BMW Werkstatt raus.

Als die beiden Männer (diesmal mit einem Jungen im Schlepptau) mit einem Kombi und Trailer kommen, telefonieren wir erst einmal mit der Werkstatt. Aus Bremen wurde mir mitgeteilt, dass es sich hier um eine Gewährleistung handelt und vermutlich der innere Achswellenring defekt ist.

Davon will natürlich die BMW Werkstatt in Belfast nichts wissen. Sie wollen ihre Arbeit bezahlt bekommen. Wir müssen das also später in Bremen klären.

 

Das Motorrad wird verladen, mein Gepäck wird verstaut und dann fahre ich im Kombi nach Belfast. Claus fährt mit seinem Motorrad hinterher.

Währen der ca. 2 stündigen Fahrt habe ich einen netten Austausch mit dem älteren Fahrer. Der junge Mann ist in Londonderry/Derry geblieben. Beide haben sich als überaus freundlich und zuvorkommend gezeigt.

 

Wir fahren direkt zu BMW und lassen das Moped dort. Eine halbe Zusage haben wird, dass das Moped morgen Abend fertig ist.

 

Weiter geht es von BMW zu einem Campingplatz in der Nähe von Belfast. Wir finden ihn nicht auf Anhieb und mein Fahrer hat zum Glück Geduld ohne Ende.

Dann ist es doch geschafft und wir laden mein Gepäck vor einem recht kleinen Campingplatz ab. Es gibt nicht so wirklich eine Rezeption. Man muss eine Telefonnummer wählen, um einen Zugangscode zu erhalten.

 

Aber vorher verabschieden wir uns herzlich von den hilfreichen Menschen, die uns durch den ADAC vermittelt wurden.

 

Während wir dann mit der Rezeption telefonieren und unsere missliche Lage schildern, kommt ein Angestellter der Anlage.

Wir erklären ihm unsere Situation. Eigentlich ist der Platz belegt, aber auf einer kleinen Grünfläche kann er uns unterbringen. Wir freuen uns sehr darüber, zumal es für uns keine Alternative gibt.

 

Der Platz liegt natürlich an einer viel befahrenen Straße und ist wieder sehr sehr laut.

Das Wetter ist heute ganz o.k.. Teilweise wird uns fast warm, weil die Sonne sich zeigt.

 

Nach dem Aufbauen und dem Sortieren gönnen wir uns erst einmal einen Kaffee und Kuchen im fast dazu gehörenden Café. Viele Menschen sind hier. Weil der Campingplatz in einer Park- und Spielanlage liegt.

 

Danach machen wir uns zu Fuß auf den Weg, um für den Abend einzukaufen. Wie soll es auch anders sein, wir werden in die falsche Richtung geschickt und laufen über 1 Stunde zum nächsten Supermarkt. Zurück wollen wir dann den Bus nehmen und erwischen einen Bus, der nicht in die richtige Richtung fährt. Als der Busfahrer und wir das merken, haben wir schon eine große Runde gedreht. Also aussteigen und den nächsten Bus in die Gegenrichtung nehmen.

Jetzt klappt es annähernd (wir müssen aber nicht nochmal für ein Ticket zahlen, da der neue Busfahrer Mitleid mit uns hat) und wir landen auf der anderen Seite des Campingplatzes. Und siehe da, da gibt es diverse Einkaufsmöglichkeiten, die wir in kürzester Zeit erreicht hätten.

 

Aber so ist es nun mal.

Es wird wieder kalt zum Abend und wir Verlegen uns ins Vorzelt, wo wir die kommenden Tag und Ausflugsziele besprechen.

Warum auch immer, wahrscheinlich vor lauter Aufregung, ich habe an diesem Tag kein Bild gemacht. Noch nicht mal von der Maschine auf dem Trailer.