Fort William, Viadukt, Eisenbahnwaggon, Wasser
Stationen des Tages

Tag 18 – 15.07.2015 - Oban – Flashader - 248 km


Sonne, Wolken, trockenes gutes Wetter

Was für ein grandioser Tag. Die Sonne scheint schon wieder als wir aufstehen.

Mit aller Ruhe wird gefrühstückt und gepackt.

Um kurz vor 9 Uhr starten wir in den Ort Oban.

 

Wir wollen bevor wir unsere Tour beginnen bei einem „Homeland“ (Baumarkt) unseren Spiritus für den Trangia kaufen.

Der Baumarkt ist riesig und ich frage daher direkt einen Verkäufer, um nicht lange suchen zu müssen.

Nein, sie dürfen keinen Spiritus verkaufen ist seine Antwort, weil sie keine Lizenz dafür haben.

 

Wieder ein Wow!

Damit haben wir nicht gerechnet. Und wieder beginnt die Suche nach einem Geschäft, das Spiritus verkauft.

 

Wir werden nach zweifachem Fragen zu einem Outdoorladen geschickt, den wir schon von unserer gestrigen fußläufigen Einkaufstour kennen.

 

Und siehe da, dort gibt es Spiritus. Wir kaufen gleich 3 Flaschen, um für die nächste Zeit gerüstet zu sein.

 

Dann beginnt die heutige Tour. Über die A828 gelangen wir nach Fort William und machen in der dortigen Fußgängerzone (diesmal fahren wir nicht hinein) eine Kaffee- und Kuchenpause.

Fort William ist nicht schön, wird aber von vielen Reisenden als Basislager für Wanderungen auf den Ben Nevis (höchster Berg Schottlands) genutzt.

 

Kurz vor Fort William hat übrigens der Schutzengel über uns gewacht, als eine Autofahrerin ohne wirklich ersichtlichen und erforderlichen Anlass bei einem entgegen kommenden Rettungswagen urplötzlich stoppte und wir dank ABS - Claus rechts und ich links von ihr - sauber zum Stehen kamen. Das war ganz ganz knapp gewesen.

 

Dann geht es weiter über kleinere Straßen in Richtung Mallaig, von wo wir eine Fähre nach Armadale gebucht haben.

 

Wir kommen ca. 1 Stunde früher an und laufen etwas durch den Ort.

Zwischen Fort William und Mallaig verkehrt eine Bahnverbindung mit einer ganz alten Dampflokomotive. Seit den Büchern von Harry Potter muss diese Bahnverbindung einen Zulauf erfahren haben. Der Zug mit Lock sieht ganz putzig aus und wird von mir so gut es geht auf die Platte gebannt.

 

Direkt hinter uns in der zugewiesenen Linie vor der Fähre steht ein Schweizer mit seiner Ducati. Wir unterhalten uns eine ganze Weile mit ihm. Er ist alleine unterwegs und genießt die Landschaft so wie wir in vollen Zügen. Die Fähre  nach Armadale braucht circa eine halbe Stunde.

 

Dann sind wir also auf der Isle auf Skye und fahren gen Norden.

         

Eine atemberaubende Landschaft zeigt sich uns. Schottland ist wirklich bezaubernd schön.

In Broadford tanken wir und kaufen für den Abend ein.

 

In Sligachan fahren wir auf die A863 Richtung Dunvegan. Die Sonne scheint weiterhin und die Landschaft kann in diesem herrlichen Licht besonders schön wahrgenommen werden.

 

Noch vor Bernisdale finden wir unseren Zeltplatz. Eine gepflegte sehr sympathische Anlage, auf der wir direkt am Wasser einen Platz zugewiesen bekommen. Wir freuen uns über diesen schönen Tag.

 

PS: Maggi hatte heute Geburtstag und wir haben mittags mit ihr telefoniert.