Blick über die Klippen auf dem Campingplatz in Durness
Blick über die Klippen auf dem Campingplatz in Durness

Tag 23 – 20.07.2015 – Poolewe - Durness - 224 km


Trocken, mehr Wolken als Sonne, erst am Abend Regen

Pünktlich um 7:00 Uhr werden wir wach.

Es ist trocken und trotz der ziemlich dichten Wolkendecke kommt sogar die Sonne vereinzelt durch kleine Lücken.

 

So lässt sich der Tag beginnen. Um 9:00 Uhr starten wir unsere Tour, die uns heute noch Durness  bringen soll. Und eingeplant sind auch wieder diverse Singletracks.

 

Von Poolewe geht es erst einmal recht zügig auf guten Straßen nach Ullapool.

In Ullapool versuchen  wir einen Kaffee zu bekommen, was uns aber nicht richtig gelingt.

Nach einem kurzen Plausch mit Motorrad fahrenden Schotten, die uns Regen für 13:00 Uhr ankündigen, geht es weiter nach Drumrunie.

Kurz hinter Drumrunie biegen wir auf einen Singlrtrack ab und fahren am Loch Lurgainn entlang.

Eine einsame und ganz bezaubernde Landschaft, die uns immer wieder andere Ausblicke beschert. Man kommt auf den Singletracks nicht schnell voran, aber die Zeit ist gut genutzt, da diese Landschaft einfach so überwältigend schön ist.

 

Am Ende dieses Singletracks in Lochinver gibt es endlich den ersehnten Kaffee und Kuchen.

Nach Lochinver biegen wir wieder links ab auf einen Singletrack, der recht viel an der Küste entlang führt und sensationelle Ausblicke ermöglicht. Es ist ein Fahrspaß ohne Ende. Hier wäre eine Helmkamera richtig gewesen, diese Ausblicke und -sichten kann man durch ständiges Anhalten gar nicht festhalten.

 

 

Zwei Fakes begegnen uns noch auf der Strecke: 1. Achtung Schweine und 2. 25 % Gefälle :-)

 

Wir erreichen Unapool.

Von dort aus geht es mit Schwung weiter in Richtung Durness auf einer normalen Straße.

 

Ab Rhiconich ist die Strecke wieder als Singletrack  ausgebildet und wir fahren durch eine atemberaubend schöne Hochebene.

 

In Durness angekommen (so gegen 14:30 Uhr) bauen wir flugs das Zelt auf. Die Rezeption ist nicht besetzt, man soll um 16:30 Uhr wiederkommen. Das Wetter ist weiterhin trocken (die Schotten hatten nicht recht) und windig. Das Zelt muss gut angebunden werden.

 

Ohne uns großartig einzurichten, ziehen wir unser Wanderzeug an und laufen zur Smoo Cave.

Eine Höhle, die circa 1 Meile entfernt zu besichtigen ist. Der Weg ist schnell gemacht und bei der Höhle wird uns eine 20 Minuten lange Führung angeboten. Diese 4 Pfund pro Person sind gut angelegt, da es mit einem Schlauchboot etwas weiter in die Höhle hinein geht und der passionierte Höhlenforscher persönlich uns seine Höhle (auch auf Deutsch) erklärt.

Ein wenig Abenteuer und interessante Details, die sich auf jeden Fall lohnen.

 

Danach melden wir uns in der Rezeption des Campingplatzes an und kaufen im danebenliegenden Sparmarkt ein.

Erst jetzt, nach dem Einkauf, fängt es an zu regnen. Aber so richtig!

 

Und wir sitzen im trockenen Zelt und sortieren uns ein wenig. Alles ist gut.

Der Tag war vom Motorrad fahren wieder ein echtes Highlight.

 

PS.: wir haben die Kötte Böller im Zelt gebraten. Das ist keine gute Idee. Alles stinkt wie eine Frittenbude.