Bank am Loch Ness
Meine Ruhebank am Loch Ness

Tag 25 – 22.07.2015 - Rundtour Inverness - 256 km


Sonne, Wolken, Regen, dann wieder Sonne

Die Sonne! weckt mich um 6:30 Uhr im Zelt.

Strahlend blauer Himmel und unser Frühstücksplatz in der vollen Sonne.

Da gibt es kein Halten mehr, zumal heute ein Frühstück mit Brötchen und Ei angesagt ist. Darauf freue ich mich schon seit gestern Abend.

 

Da wir heute eine Rund-Tour um das Loch Ness geplant haben, bleibt das Zelt stehen und wir können uns mit dem Frühstück Zeit lassen.

 

 

Um kurz vor 9:00 Uhr starten wir unsere Tour und fahren aus Inverness heraus auf die A 82 direkt am Loch Ness entlang.

Schöne Ausblicke auf ein beeindruckendes Loch Ness.   

Drumnadrochit mit seinen Nessie Geschichten lassen wir rechts liegen. Wie auch das Urquhart Castle.

 

In Invermoriston stellen wir die Motorräder neben der Touristen Information ab und sehen uns die dortigen Wasserfälle an. Auch die beiden Brücken im Ort über den River Moriston sind sehenswert.

 

Dann folgt ein kurzes Stück zum Ort Fort Augustus. Auch hier stoppen wir und erlaufen uns die ehemalige „Fort“ Anlage, jetzt ein Highland Club Gebäude, von dem wir nicht ganz ergründen können welche Nutzung es heute beherbergt.

Hinter dieser großen Gebäudeanlage finden wir ein Restaurant im dortigen Bootshaus und können bei schönstem Sonnenschein einen Kaffee genießen.

 

Nach dieser Stärkung schauen wir uns noch die Schleusenanlage in Fort Augustus an.          

 

Sieben Stück hinter einander, auf denen gerade mehrere Motorboote von oben nach unten (zum Loch Ness) geschleust werden.

 

Jetzt fängt es leider etwas an zu regnen, so dass wir uns mit Regenzeug ausstatten.

Von Fort Augustus geht es über Invergarry nach Spean Bridge. Die Gegend ist wunderschön. Vergleiche zum Voralpenland oder auch Norwegen werden gezogen. Uns gefällt es gut. Kurz vor Spean Bridge halten wir an einer Gedenkstätte zum zweiten Weltkrieg. Eine große Statue mit drei Soldaten soll an die gefallenen dieser mutigen Einheit erinnern.

 

Beeindruckend ist aber auch ein Steinkreis, der mit ganz persönlich gestalteten Gegenständen an Gefallene aus dem zweiten Weltkrieg oder aber auch aktuell an gefallenen Soldaten aus Afghanistan erinnert. Danach wollen/müssen wir tanken.

 

Die von uns weiter gewählte Route hat auf lange Sicht keine Tankstelle. Daher fahren wir erst nach Inverlochy zum Tanken und dann wieder zurück, um in Spean Bridge auf die A86 in Richtung Laggan abzubiegen.

 

Eine wunder- wunderschöne Strecke. Sehr kurvig, gut ausgebaut, sehr einsam, einfach toll zu fahren.

 

Die Highlands zeigen sich hier von ihrer schönsten Seite. Da es auch wieder trocken ist, fliegen wir hier durch die Kurven.

 

In Laggan gibt es ein super schönes Café mit selbst gebackenen Kuchen. Dem können wir nicht widerstehen!

 

 

Vor dem Café lernen wir zwei junge deutsche Frauen kennen, die einen dreiwöchigen Reit- Wanderurlaub machen wollten. Leider hat sich eines der Pferde bereits am dritten Tag verletzt, und sie warten jetzt auf den Tierarzt. Beide waren ausgesprochen freundlich und wir haben uns lange ausgetauscht. Wir halten ihnen die Daumen, dass die Verletzung des Pferdes nicht so gravierend ausfällt.

 

Das Café in Laggan enthält sogar einen kleinen Laden. Für mich eine unbedingte Empfehlung in diesem Ort.

 

Von Laggan geht es weiter nach Kingussie. Hier kaufen wir für den Abend ein. Danach fahren wir weiter über die A9 zurück zum Zeltplatz in Inverness. Diese Strecke war recht langweilig und wir konnten sie schnell abspulen.

 

Wettertechnisch war heute ein guter Tag mit unverschämt wenig Regen, aber auch recht wenig Wind und mit Zeiten, in denen die Sonne wunderschön schien.

 

Alles ist gut. Wir sind zufrieden.