Wegweiser auf der Wanderung
Wegweiser auf der Wanderung

Tag 29 - 26.07.2015 - Strathyre Wandern


Sonne, Wolken, erst am Abend Regen

Schottische Flagge

Heute ist Wandertag.

Wir schlafen aus, genießen ein tolles Sonntagsfrühstück und gehen wandern.

 

Claus hat über die Dame in der Rezeption eine Empfehlung für eine Wanderung bekommen.

Mit Regenjacke (man weiß ja nie), Fleece Jacke, Kamera, Fernglas etc. starten wir in den nahe gelegenen Wald.

 

Ein Schotterweg führt uns durch einen fast reinen Tannenwald nach Kingshouse.

Der Weg ist nicht außergewöhnlich aber ganz gut zu laufen.

Bergauf, bergrunter folgen wir dem Weg.

Witziger Weise kommen uns auf halber Strecke zwei Joggerinnen bergan laufend und sich unterhaltend entgegen, während wir nur im Gehen schon schnaufen J.

 

Nach 5 km kommen wir in Kingshouse an und genehmigen uns einen Kaffee und Kuchen.

 

Ab diesem Punkt haben wir zwei Möglichkeiten, um nach Strathyre zurück zu kommen.

 

1.    Über den neben der Hauptstraße liegenden Fahrradweg = 2 Meilen

2.    Über Balquhidder und Rob Roy´s Grave nach Strathyre = 6 Meilen.

 

Wir entscheiden uns für den längeren Weg, um nicht dauernd dem Lärm der viel befahrenen Hauptstraße ausgesetzt zu sein.

Das Wetter ist noch gut und so laufen wir auf dieser kleinen Nebenstraße entlang.

 

Und das war gut so. Viele interessante Häuser kann ich ablichten, vom Berg her schallt auf einmal Dudelsackmusik, es ist eine besonders schöne Strecke, die wir hier gewählt haben.

 

An Rob Roy´s Grave angekommen besichtigen wir diesen Gemeindefriedhof und die Kirche. Hier können wir auch neben der Kirche unsere Brote vertilgen. Das Grab und die Kirche scheinen ein Anziehungspunkt zu sein, denn viele Autos fahren hier vor und viele Menschen besichtigen Kirche und Grab. Sehr erstaunlich, so weit ab vom Schuss.

 

Weiter geht es zum Beginn des Loch Voil mit schönen Ausblicken.

Nach Balquhidder wird die Strecke einsamer und führt an großen Weideflächen und Mischwäldern entlang. Auch hier eine wunderschöne Strecke.

 

Müde in den Füßen, aber zufrieden kommen wir bei Zeltplatz an.

Gerade als wir mit dem Duschen durch sind, fängt es leicht an zu regnen.

 

Es fühlt sich so an, als ob es sich einregnet. Ja, es ist so.

 

Wir kochen und essen im Zelt und überlegen und planen die letzten Tage in Schottland.

Morgen soll es auf Umwegen nach Edinburgh gehen.

Dann haben wir noch 2 Tage für diese Stadt, bevor es auf die Fähre in Newcastle upon Tyne geht.

 

Am Freitag sind wir dann zu Hause. Auf einmal erscheinen die Tage so endlich und kurz.

Wir möchten das Beste daraus machen J