Campingplatz Dublin, Trinitycollege Dublin, Skulpturen Dublin
Stationen des Tages

tag 3 - 30.06.2015 - dublin besichtigung der stadt 


Sonne satt, richtig warm

Ich hatte eine schreckliche Nacht.

Die Halsschmerzen sind echt fies und der Kopf tut mit seiner Verstopftheit sein Übriges. Die Nacht ist aber angenehm warm, nur der wirklich starke Autolärm einer nahen Autobahn stört.

 

Aufgrund meiner Maleschen bin ich nicht besonders unglücklich, um kurz vor 7 Uhr aufstehen zu dürfen.

 

Nach der Dusche und dem Frühstück bleibt noch viel Zeit bis zur Abfahrt des Busses, der uns um 9:15 Uhr in die Stadt bringen soll. Auf die Empfehlung der gestrigen Rezeptionistin, die sehr freundlich war, kaufen wir uns für zwei Tage Tickets der roten Buslinie „Hop on und Hop off“, die uns vom Campingplatz abholen und auch wieder zurück bringen.

19 € pro Person, die uns gut angelegt erscheinen.

 

Das Wetter heute ist wunderschön mit fast strahlend blauem Himmel und ganz seltenen vereinzelten Wolken, die wie Ufo´s am Himmel hängen.

 

Wir sind also pünktlich an der Rezeption und waren auf den Bus, der allerdings erst um 9:30 Uhr auf den Platz fährt.

Die Fahrt bis ins Zentrum von Dublin dauert ca. eine ¾ Stunde. Die Sonne scheint, es wird heute warm werden.

 

Nachdem uns der Bus im Zentrum abgesetzt hat, suchen wir uns einen Bus der roten Linie, wo die Ansagen mehrsprachig erfolgen.

Auf diese Art machen wir eine Stadtrundfahrt im extrem trubeligen Dublin. Ich habe noch nie so viele verschiedene Buslinien gesehen. Schier unglaubliche Schlangen von Bussen rollen durch diese Stadt.

Die Information durch die deutschsprachige Bandansage ist gut.

 

Aufgrund meiner Erkältung bekomme ich aber rasende Kopfschmerzen, so dass mir immer wieder die Augen zufallen vor lauter Erschöpfung.

Dann ist die Fahrt überstanden und wir beschließen uns das Trinity College und dort das Book of Kells anzusehen.

Vorher stärken wir uns noch mit einen Sandwich und Kaffee und gehen dann in die Ausstellung.

 

Beeindruckend schön, mit welcher Sorgfalt und Hingabe früher Bücher von Hand geschrieben wurden.

Die Bibliothek dazu ist eine wahre Augenweide (10,00 € pro Person Eintritt). Mit geht es immer schlechter und ich muss mich sehr zusammen reißen.

Zur Erholung legen wir  uns auf den Sportrasen des Colleges und machen für eine ½ Stunde die Augen zu.

 

Danach gehen wir einkaufen, unter anderem einen leichten Rucksack, den wir zu Hause leider vergessen haben.

Wir schlendern beide müde und abgespannt zum Abfahrtspunkt des Busses. Um 17 Uhr soll er uns zurück bringen. Leider hat dieser Bus dann aber eine Stunde Verspätung. Was auf der anderen Seite aber auch dazu führt, dass wir mit diversen MitcamperInnen ins Gespräch kommen.

 

Als wir aber dann endlich auf dem Platz ankommen, bin ich fix und fertig.

Das Abendessen, das wir uns kochen, ist noch ein Highlight, bevor es früh für mich in die Koje geht.

 

Ps.: Dublin ist laut, bunt, schräg, faszinierend alt, alles geht, keiner packt sich für Konventionen. Es erinnert an London, insbesondere East London. Und vielleicht würde ich es wunderschön finden, wenn ich gesund wäre.