Cashel Süd Irland
Impressionen vom Reisetag

Tag 7 - 04.07.2015 - Tramore - crookhaven - 335 km


Sonne, Wolken, gutes Fahrwetter

Es gewittert beim Einschlafen und regnet fast die ganze Nacht durch. Pünktlich zum Aufstehen hört es auf zu regnen. Wir wickeln mit normaler Routine alle Dinge ab und starten dann um kurz vor 9 Uhr unsere Tour.

 

Der erste Zielpunkt ist der Ort Cashel, der uns von einem ebenfalls motorrad- und irlandbegeistertem Menschen empfohlen wurde. Die Fahrt dorthin läuft ruhig und gut über Landstraßen. Schon aus einiger Entfernung kann man den Rock of Cashel sehen. Eine beeindruckende Kulisse, die sich plötzlich vor einem auftut.

Wir stellen die Mopeds auf dem Besucherparkplatz ab. Es ist noch nicht so viel los und nachdem alles angeschlossen und verstaut ist, erklimmen wir den Hügel.

 

Die Besichtigung der ehemaligen Kathedrale kostet für Erwachsene 7 € und für Senioren (Claus) 5€.

Die Ruine wird gerade restauriert, so dass einige Teile eingerüstet sind. Wir schauen uns alles in Ruhe an.

In der Zwischenzeit wird es voller und wir verlassen den Ort, nachdem wir alles gesehen haben.

 

Die nächste Etappe führt über Tipperary – Claus singt :-) – nach Duntryleage Megalithic Tomb bei Galbally.

 

Die Straßen werden kleiner und trotz 2 Hinweisschildern und einer Suche von ca. 1 Stunde und dem wiederholten Fahren der betreffenden Straße und trotz der Befragung eines Iren, können wir den Zugang zu den Steinen zum Verrecken nicht finden.

Frust baut sich auf, da dies ein „Geheimtipp“ und besonders sehenswert sein sollte. Zwei kleine Mädchen auf Fahrrädern begegnen

uns bei der Suche mehrfach. Und fast müssen wir lachen, denn es ist wie Hase und Igel. Egal wo sie auftauchen, wir sind schon da.

 

Leider scheitert auch die Suche nach einem Kaffee in Galbally und später in Mitschelstown. Da die Zeit wieder sehr fortgeschritten

ist, gehen wir ab Mitschelstown auf die Autobahn Richtung Cork und dann auf die N71 Richtung Skibberreen.

 

Die Fahrt verläuft zügig und gut. Es ist sehr windig, teils bewölkt und ganz selten Regen.

Habe ich es schon erwähnt? Bis jetzt habe ich das Regenzeug nicht einmal gebraucht. Oder sollte ich besser nicht darüber schreiben?

 

Von Bremen weiß ich, dass die Kinder dort unerträgliche Hitze haben. Hier ist es wohltemperiert und wunderbar zum Moped fahren.

 

Jetzt wo wir schon eine ganze Strecke hinter uns haben stellen wir fest, dass Irland einfach wunderschön und ausschließlich grün ist.

Die grüne Insel. Es stimmt total.

 

Selbst hier an der Küste in Crookhaven erstrecken sich die Weiden bis hinauf auf die Hügel. Man ahnt die Felsen, die vereinzelt durchscheinen. Die Straßen mit den Hecken rechts und links sind wie lastwagenhohe Hohlwege und bieten einen wunderschönes Bild.

 

Ein toller rauer Asphalt macht die kurvigen und hügeligen Straßen toll befahrbar.

In Summe ein perfektes Ambiente, um sich mit dem Motorrad so richtig wohl zu fühlen.

 

Jetzt sind wir auf einem Campingplatz mit netten irischen Nachbarn an der Südspitze von Irland und genießen den Abend.