Blick auf das neue Viertel Aker Brygge
Blick auf das neue Viertel Aker Brygge

Tag 12 - 10.07.2014 - Oslo Besichtigung der Stadt


Wieder weckt uns die Sonne zeitig am Morgen.

An Ausschlafen ist hier nicht zu denken, da das Zelt am Morgen der Sonne voll ausgesetzt ist. Dafür haben wir am Nachmittag schön Schatten.

 

Wieder sind wir früh mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

 

Diesmal geht es auf eine vorgelagerte Halbinsel zur Villa Grande, in der eine Gedenkstätte zur Judenverfolgung in Norwegen zur Zeit des zweiten Weltkrieges untergebracht ist. Wie werden dort sehr freundlich empfangen und man lässt uns schon in die Ausstellung, obwohl es noch keine 10 Uhr ist.

 

Eine beeindruckende Ausstellung erwartet uns. Wir lassen uns viel Zeit bei der Betrachtung der Exponate.

Am Ende des Rundganges kommen wir in ein nettes Kaffee und setzen uns mit einer Tasse Kaffee in den gepflegten  Garten. Wir sind die einzigen Gäste. Die jetzt schöne Atmosphäre, des mit einer dunklen Vergangenheit behafteten Hauses, erfreut uns. Hier an diesem Ort ist es den Organisatoren gelungen, der Geschichte dieses Hauses ein Gesicht zu geben und gleichzeitig die Schönheit der Villa zur Geltung zu bringen.

 

Von der Villa Grande gehen wir zu Fuß durch das recht noble Viertel zum Fähranleger am Norwegischen Seefahrtsmuseum.

Mit der Fährlinie Nr. 91 fahren wir zum Anleger am Rathaus.

 

Dabei führt uns die Fährfahrt von ca. 15 Minuten vorbei an dem neu entstandenen Wohn- Geschäfts- und Gastronomieviertel „Aker Brygge“. Eine beeindruckend schöne Kulisse von ganz unterschiedlichen Architekturstilen.

Ich knipse was das Zeug hält und bin begeistert von der Bebauung am Wasser.

 

Am Fähranleger „Rathaus“ angekommen gehen wir in das Nobel Peace Center. Auch diese Ausstellung widmen wir viel Zeit und Muße, zumal es in den klimatisieren Gebäuden gut auszuhalten ist.

Tolle Ausstellung, sehr zeitgemäße, gute Präsentation der Geschichte und der damit verbundenen Personen.

 

Danach wird erst einmal beraten, wie es weitergehen soll.

Es ist jetzt Mittag und wir beschließen, das Picknick und die Ruhepause im Vigeland Skulpturenpark zu machen.

 

Dort angekommen essen wir etwas und legen uns zum Kurzschlummer auf den Rasen.

Nach dieser Erholung laufen wir den Boulevard mit den Skulpturen ab.

 

Claus liest aus dem DuMont Reiseführer vor. Wir sind wieder einmal beeindruckt und gehen den Boulevard hin und zurück.

Da wir jetzt aber reichlich runde Füße haben muss die National Gallery ausfallen.

Den Besuch dort verschieben wir auf das nächste Mal, sowie auch den Besuch des Vigeland Museums, den uns eine Dame im Bus so sehr ans Herz legt.

 

Mit Bus, U-Bahn und wieder Bus landen wir mit vollen Einkaufstüten wieder auf dem Campingplatz. Jetzt die Dusche – das ist das Highlight überhaupt.

 

Heute kommt zum letzten Mal unser Grilliput zum Einsatz. Gegrillter Lachs mit den üblichen Zutaten, Pellkartoffeln, Möhren-Porree Gemüse und Kräuterquark. Sehr, sehr lecker.

 

Etwas Abschiedsschmerz ist vorhanden. Aber gleichzeitig freue ich mich auf die Tour morgen. Wir packen abends schon einmal unsere Sachen, soweit das möglich ist, das wir morgen sehr früh starten wollen.

Ich werden ausnahmsweise Mal den Wecker stellen, damit unser Vorhaben auch funktioniert.

 

Abends werden wir noch zweimal auf dem Zeltplatz kontrolliert. Und siehe da, Claus hat den Platz nur für zwei Nächte bezahlt und wir brauchen aber 3 Nächte. Wir sind etwas verwirrt und rechnen hin und her, aber der Kontrolleur hat Recht. Claus muss nachbuchen und wackelt zur Rezeption.

 

Der Ekeberg Campingplatz in Oslo ist sehr zweckmäßig und da so nah am Stadtzentrum sehr stark frequentiert. Eine unbedingte Empfehlung können wir aber nicht abgeben.