Straßenschild mit dem Hinweis auf den Skandinavienkai
Hinweisschild zum Skandinavienkai - große Vorfreude

TAG 1 - 17.07.2017 - BREMEN - TRAVEMÜNDE - 250 km


Sonne, Wolken 23°, richtig gutes Fahrwetter

Gerade sitze ich auf einer Bank in unserer Kabine auf der Finnlines Fähre von Travemünde nach Helsinki.

Es ist 9 Uhr in der Früh (Finnische Zeit 10 Uhr) und ich habe eine erholsame Nacht hinter mir, bin frisch geduscht und freue mich auf das Frühstück an Bord.

 

So, nun aber zu gestern, zum 17.07.2017 und unserem 1. Tag der Ostseeumrundung 2017.

 

Mit dem Wissen, dass wir erst gegen 22 Uhr in Travemünde sein müssen, konnten wir uns an diesem Tag viel Zeit beim Packen lassen. Manche Tasche hatten wir aber auch schon vor Tagen fertig gepackt, so dass es gestern nur um die Bekleidungstaschen und die Tankrucksäcke ging.

 

Wir mussten noch ein paar Erledigungen und Einkäufe machen, und waren dann gegen 17 Uhr mit allem fertig.

 

Entgegen der ersten Planung haben wir uns dann doch für eine Route über Landstraßen entschieden, und so starteten wir, nachdem wir noch einmal vollgetankt hatten, bei schönstem Wetter unsere Tour.

 

Über Ottersberg, Rothenburg (Wümme), Soltau und Lüneburg fuhren wir gestern durch bekanntes Terrain in Richtung Lübeck. In Lauenburg ging es über die Elbe und kurz vor dem Skandinarvienkai haben wir nochmal vollgetankt.

Wir kamen um 22 Uhr am Fähranleger an.

 

Eine kurze, freundliche und zuvorkommende Einweisung führte uns zu anderen Motorradfahrern – sämtlich Finnen auf der Rückreise. Und eine Stunde später – es war jetzt dunkel – ging es auf das Schiff.

 

Das Vertäuen der Motorräder brachte mich dann aber diesmal richtig ins Schwitzen. Diese blöden Gurte waren schwer zu durchschauen und haben mich sehr geärgert☺.

Als letzte Motorradfahrer haben wir das Parkdeck verlassen und kamen dann aber schon nach einer Treppe auf unser Kabinendeck. Und Schwupps standen wir auch schon vor unserer Kabine, die fertig geputzt war und sich als absolut geräumig und schön zeigte.

 

Das war die gelungene Entschädigung für den Stress beim Vertäuen. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, gab es noch einen Rundgang über das Schiff mit einem abschließenden Bier, bevor wir um 01:30 Uhr in den Kojen waren.