Decke der Markthalle in Oulu - Finnische Landschaft - Brücke in Rovaniemi - Ausläufer des Arktikgebäudes
Decke der Markthalle in Oulu - Finnische Landschaft - Brücke in Rovaniemi - Ausläufer des Arktikgebäudes

tag 11 - 27.07.2017 - Raahe - Rovaniemi - 315 km


Sonne, Wolken, warm, erst am Nachmittag ein Gewitter

Wir sind um kurz nach 7:00 Uhr wach. Die Sonne scheint ganz wunderbar. Die Routine mit Frühstück und Packen gelingt gut, so dass wir um kurz nach 9:00 Uhr fertig auf den Mopeds sitzen.

 

Das erste Ziel ist Oulu und dort die laut Internet sehenswerte Markthalle.

Über kleine Straßen fahren wir diese 50 km. Es ist warm und angenehm. In Oulu finden wir sofort zum Markt. Wir stellen die Mopeds ab und schließen unsere Sachen an. Die Sonne lacht bei angenehmen 22 Grad. 

 

Die Markthalle ist lange nicht so groß wie in Helsinki oder Turku, aber sehr licht und schön gestaltet.

Direkt vor der Markthalle essen wir noch ein Stück Kuchen und trinken Kaffee. Dabei kommen wir mit einem finnischen Paar ins Gespräch, weil ich mich abfällig über laut startende Harley Fahrer geäußert habe. Der Mann sagt, dass er ebenfalls Motorradfahrer ist und er will wissen, wohin wir wollen.

So ergibt sich ein sehr freundliches Gespräch mit einigen Tipps für uns.

 

Das Wetter ist klasse und die Temperatur steigt. Wir starten über die kleineren Straßen im Inland in Richtung Rovaniemi. Die Strecken sind absolut wunderbar. Das Herz geht mir auf vor lauter Freude.

 

Mit kleinen Stopps gelangen wir schon gegen 15:30 Uhr zum Zeltplatz in Rovaniemi

 

Ein erstes Rentier haben wir kurz vor Rovaniemi rechts am Straßenrand gesehen. 

 

Wir bauen auf und duschen erst einmal. Es ist unsagbar warm und schwül. So laufen wir dann in die Stadt. Der Zeltplatz liegt sehr zentral und wir sehen uns erst das Arktik Gebäude von außen an. 

 

Die schwüle Wärme macht uns zu schaffen. Als wir in der Innenstadt von Rovaniemi ankommen, gönnen wir uns einen Kaffee.

Und kaum haben wir diesen ausgetrunken geht ein Regenguss und Gewitter runter und blockiert jede weitere Unternehmung.

 

So sitzen wir lange, bestimmt 1 Stunde, in dem Café und warten auf das Ende des Regens. Obwohl ein Ende nicht wirklich in Sicht ist, laufen wir dann doch durch den Regen und unter den Vordächern zu einem empfohlenen Restaurant - Nili -, in dem es traditionelle finnische Küche geben soll.

Die Einrichtung ist originell und sehr landestypisch. Das Essen ist großartig und der Service ebenfalls. Wir genießen die angebotenen Speisen und derweilen hört es auch auf zu regnen.

 

So gut gestärkt machen wir uns auf den Rückweg. Auf dem Platz angekommen steht alles noch so wie wir es verlassen haben. Und das Zelt ist trocken. Morgen geht es erst einmal zum Weihnachtsmanndorf und dann nach Juuma.