Urzeitliche Steinritzungen im Museum in Alta
Urzeitliche Steinritzungen im Museum in Alta

tag 19 - 04.08.2017 - Hammerfest - Rotsundelv - 320 km


Alles dabei, kalt, windig, Regen, Sonne

Gestern Abend waren neben uns Tschechen eingezogen. Unsere Hütte ist sozusagen eine Doppelhaushälfte. Und mit den Tschechen nebenan (vier Männer) wird es nun extrem laut für uns.

 

Allerdings gehen Sie eben so früh ins Bett wie wir. So haben wir uns am Abend beim Einschlafen nicht gestört. 

 

Die Nacht ist aber zu Ende, als die Tschechen um 6:00 Uhr aufstehen. Die Geräusche sind so laut, als ob sie in unsere Hüttenhälfte stehen würden. Ich bewege mich also um 6:20 Uhr zur Dusche.

 

Wir frühstücken lecker mit Ei und Brötchen und sitzen dann mit allen gepackt um 8:00 Uhr auf den Motorrädern. 

 

Als erstes fahren wir in Hammerfest auf einen Aussichtspunkt, von dem man die Stadt von oben gut sehen kann. Es regnet übrigens nicht mehr. Bewölkt ist es aber weiterhin. Nach ein paar Bildern mit der Stadt von oben, fahren wir zum Tanken in die Stadt und schauen uns noch kurz die Kirche von Hammerfest an. 

Dann, wie fast immer, geht es um 9:00 Uhr auf die Bahn. Die Strecke bis Skaidi fahren wir nun zurück. Und dann rechts ab in Richtung Alta

 

Die Hochebene hat Länge, ist kalt und windig. Nach meiner Erinnerung haben die Hütten hier in der Einsamkeit in der Anzahl zugenommen. Die einsame Kirche entdecke ich wieder. Aber so einsam wie 2015 sieht das gar nicht aus. Vielleicht liegt es auch an der fortgeschrittenen Vegetation.

 

Egal, als wir in Alta angekommen, ist mir sehr kalt und wir fahren direkt das Alta Museum an. Im Museum wärmen wir uns erst einmal mit Kaffee und Kuchen auf. Dann bezahlen wir den Eintritt und besichtigen die Außenausstellung. Ein Rundweg über 3 km, der uns an diversen Steinen vorbeiführt, auf denen die urzeitlichen Steinbilder zu sehen sind. Mit den dazu gelieferten Erläuterungen eine sehr sehenswerte historische Ausstellung. 

 

Am Ende unseres Weges fängt es an zu regnen. Nicht doll, aber konstant. Da wir uns eh von dem Marsch erholen müssen, verbringen wir noch einige Zeit in dem Foyer und warten darauf, dass der Regen nachlässt. 

 

Das dauert eine Weile, und so ganz ist der Regen nicht verschwunden, als wir dann doch wieder starten.

 

Mit 175 km vor der Nase geht es los. Und meine/unsere Entscheidung, auf Regenzeug zu verzichten, war richtig, denn nach den ersten Kurven hört den Regen auf. 

Die Fahrt verläuft bei Sonne und moderaten Temperaturen. Die Landschaft an den Fjorden oder auch teilweise wieder oben auf den Fjälls können wir in vollen Zügen genießen. Eine tolle Fahrt.

Wir gönnen uns eine kurze Pause mit selbst geschmierten Broten und Ei. 

Dann kaufen wir ein in Storslett und fahren direkt zur Hütte auf dem Campingplatz in Rotsundelv. Hier haben wir wieder eine sehr einfache Hütte. 

 

Jetzt wollen wir uns ein leckeres Curry Gericht kochen. In Summe habe ich von der Strecke nicht mehr viele Details im Kopf gehabt. Zumindest hinter Alta. 

 

Aber schön ist es doch. Ich freue mich sehr über diese Wiederholung.