Bunte Häuser in Tromsø
Straßenansicht in Tromsø

tag 20 - 05.08.2017 - Rotsundelv - Skatvik - 305 km


Erst trocken + schön, später ein heftiger Regenschauer

Der Tag beginnt mit allerbestem Wetter. Die Sonne scheint und es hat circa 18°. Ein grandioser Beginn, der so richtig Lust macht auf diesen Tag. Um 8:30 Uhr verabschieden wir uns bei der Inhaberin des Campingplatzes und fahren zur ersten Fähre in Olderdalen. 

 

Die Fähre geht erst um 10:05 Uhr und wir sind natürlich viel zu früh da. So nutzen wir die Stunde Wartezeit für Bilder, Englisch lernen oder Mails checken. In der Sonne bei guter Laune vergeht die Zeit schnell. 

Dann kommt die Fähre und wir fahren in die Poolposition und gehen nach dem Abstellen der Motorräder in die Cafeteria und holen uns einen Kaffee.

 

Währenddessen kommen zwei GS Fahrer aus Belgien noch auf die Fähre und wir kommen schnell ins Gespräch. Sie haben eine ähnliche Tour wie wir hinter sich und genießen wie wir Norwegen. Der Austausch ist interessant und freundlich. 

 

Von Lynseidet aus fahren wir die kurze Strecke bis Svensby und gehen erneut auf die nächste Fähre. Die Belgier im Schlepptau. Die Überfahrt von Svensby nach Breivikeidet geht schnell und von dort fahren wir auf direktem Weg nach Tromsø

 

Unser erstes Ziel in Tromsø ist die Eismeerkathedrale. Sie liegt noch auf der rechten Seite von Tromsø und ist leicht zu finden. Als wir unsere Mopeds abstellen, sehen wir eine Hochzeitsgesellschaft auf die Kirche zugehen. Wir laufen etwas schneller und überholen die Menschen, die sich vor der Kirche sammeln. 

 

Am Eingang werden wir darauf hingewiesen, dass die Kirche für die Hochzeit in 10 Minuten schließt. Wir dürfen noch 5 Minuten, ohne Eintritt zahlen zu müssen, hinein. Das ist sehr schön. Wir genießen den kurzen Aufenthalt und machen Fotos vom Innenraum. Eine gelungene Architektur, ein wunderbares Raumgefühl und eine absolut schöne Lichtstimmung. 

 

Von der Eismeerkathedrale fahren wir direkt in die Innenstadt von Tromsø. Eine quirlige Stadt mit viel Leben heute am Samstagmittag. Wir parken die Motorräder und laufen etwas herum. 

Der Dom (ein altes Holzgebäude) ist leider geschlossen. Und die Stunde bis 14:00 Uhr wollen wir nicht warten. So trinken wir noch Kaffee und essen Kuchen oder eine Waffel im Hafen und starten dann die restliche Tour. 

 

Direkt hinter Tromsø, und so war es schon von weitem zu sehen, kommen wir in etwas Regen. Aber nur kurz, und damit ist es nicht erforderlich, die Regensachen anzuziehen. Die Strecke führt uns durch ein wunderschönes Tal. Die Berge rechts und links ragen hoch in den Himmel und wir cruisen durch eine grüne Au. 

 

Dann kommen wir zum Balsfjord und umrunden diesen. Ab Sørkjos geht es wieder auf eine Hochebene in deren Mitte wir auf einem Parkplatz, auf dem es auch Souvenirs von Samen gibt, Rast machen. 

Nach der kurzen Pause geht es weiter in Richtung Finnsnes. Je näher wir Finnsnes kommen umso größer wird die Regenwahrscheinlichkeit. Und so kommt es dann doch noch zum Antakeln des Regenzeugs. 4 km vor Finnsnes fängt es an, wie aus Eimern zu schütten. Wir sind gut geschützt mit unseren Klamotten. Und genauso gehen wir tanken und dann einkaufen. 

 

Erst nachdem wir Finnsnes verlassen haben, und auf der letzten Etappe über 30 km zum Campingplatz sind, hört der Regen auf. In voller Montur kommen wir in Skatvik auf einen absolut ruhigen und empfehlenswerten Campingplatz an. Hier haben wir eine Hütte für 350 Kronen, die sehr gut ausgestattet ist. 

 

Und jetzt scheint die Sonne mir auf der Terrasse in den Rücken. Es ist richtig schön hier. Wir werden jetzt kochen und morgen über Gryllefjord - Fähre nach Andenes - dort zur Walsafari aufbrechen. 

 

Das Leben ist schön! Definitiv!