Eine Brücke auf der Saltstraumen, der Wasserlauf der Saltstraumen, der Gletscher Swartiesen, das Zeichen bei der Überquerung des Polarkreises
Impressionen der Strecke

tag 23 - 08.08.2017 - Bodø - Mosjøen - 374 km


Überwiegend Regen

Das erste Mal werden wir wach, weil Militärmaschinen mit einem wirklich ohrenbetäubendem Lärm um 5:00 Uhr vom nahe gelegene Flugplatz starten. Nach nur circa 4 Stunden Schlaf ist das sehr ärgerlich.

Dann können wir noch bis kurz vor 8:00 Uhr weiter schlafen. Nach der Dusche und einem entspannten Frühstück sitzen wir um circa 9:30 Uhr auf den Motorrädern. 

 

Der erste Punkt zum Anhalten sind die Saltstraumen. Wir wandern nicht, nein, das könnte ich zurzeit nicht. Aber wir schauen zumindest von der Brücke und sehen ein paar Strudel. 

 

Das Wetter ist schön. Ein Sonne Wolken Mix und circa 15°. Dann cruisen wir weiter bis kurz vor Oanes. Hier kaufen wir im Vinemonopolit unseren Rotwein für das geplante Essen am Abend und gehen ins Café zum Kaffeetrinken plus Kuchen.

 

Als wir dort wieder aus dem Café kommen, sieht es nach Regen aus. Und es dauert nicht lange, bis wir uns Regensachen anziehen müssen. 

 

Schade, leider, aber das Wetter sieht jetzt nach einem langen Regentag aus.

Ich zeige Claus wie geplant die Ausläufer des Svartiesen Gletscher. Wir halten an und machen Fotos. 

 

Dann folgt die erste Fähre des Tages von Forøy nach Åsskardet. Diese Überfahrt dauert nur 10 Minuten und wir bleiben bei den Motorrädern stehen. Von Åsskardet fahren wir nach Jektvik und dort auf die Fähre nach Kilboghamn. Diese Fährfahrt dauert 1 Stunde und hier können wir oben in den Salon gehen und Kaffee trinken. Ich bin mittlerweile vom Regen so genervt, dass ich anrege die Tour zu kürzen. Wir diskutieren alle Möglichkeiten. 

 

Wie geplant und gerade rechtzeitig gehen wir an Deck um das Symbol zur Überquerung des Polarkreises zu fotografieren. Und gerade jetzt ist es auch trocken!

Als wir in Kilboghamn ankommen, wollen wir so lange fahren, bis ein Laden kommt. Und so fahren wir durch den Regen bis Nesna zur nächsten und letzten Fähre. Und hier verpassen wir die Fähre um 1 Minute. Wir nutzen die Zeit und kaufen für das Abendessen ein.

 

Dann nach 1 Stunde nehmen wir die letzte Fähre bis Levang und fahren nun doch noch bis Mosjøen durch. 

 

Auf dieser Strecke fahren wir durch den bislang längsten Tunnel mit 10,7 km Länge. Und es ist nicht wirklich kalt. 

Wir erreichen den Campingplatz gegen 20:00 Uhr. Ein langer, nasser und ungemütlicher Tag. Einen Tag, an dem man durch die schönste Landschaft fährt und nichts davon sieht. Oder nicht so viel wie es gut gewesen wäre. 

 

Jetzt mit einem verdammt leckeren Essen im Bauch und etwas Rotwein dazu geht es mir in der Hütte ziemlich gut. Mal schauen, was der Tag morgen, etwas weiter im Landesinneren so bringt.