Die Serpentinen der Trollstigen, der Blick auf den Geirangerfjord, das Hotel in Grotli , eine Holzkirche
Trollstigen - Geiranger - Grotli - Kirche

tag 26 - 11.08.2017 - Åndalsnes - Skjåk - 171 km


Überwiegend gutes Fahrwetter, wenig Regen

Die Hütte, die Anlage in Åndalsnes ist wirklich großartig. 

Da wir heute nur eine kürzere Strecke vor uns haben, schlafen wir etwas länger. Und auch das Frühstück wird schön zelebriert. 

 

Zu den Trollstigen starten wir dann so gegen 9:30 Uhr.

Es ist trocken. Wolken hängen am Himmel, aber die Sicht ist in Ordnung. So nähern wir uns den Trollstigen. Claus ist mit mir die Strecke 2014 schon einmal aus der anderen Richtung her gefahren, aber leider damals bei dichtem Nebel. Und so ist er ganz begeistert von dem jetzigen Ausblick. 

 

Wir schauen von unten, fahren dann hoch und landen auf dem Parkplatz oben beim Informationszentrum. Wir erlaufen alle Aussichtspunkte zusammen mit einer Gruppe Chinesen. Es ist wieder rundum beeindruckend. 

 

Dann fahren wir weiter und machen Halt an dem Restaurant mit der „Erdbeere“. Hier gibt es den obligatorischen Kaffee zusammen mit dem bislang besten Kuchen, ein Stück Erdbeertorte, in Norwegen. 

 

Das letzte Stück zur Fähre ist kurz. Es ist überraschend warm (21°) in dem Erdbeertal.

 

Auf der anderen Fjordseite geht es schnell wieder nach oben. 

Es stürmt unglaublich, so dass wir mit den Motorrädern manchmal diagonal zur Fahrbahn fahren. Auch den Geirangerfjord schauen wir uns in Ruhe von beiden Seiten an. Und erst als wir aus dem Tal wieder richtig in die Höhe fahren, fängt es an zu regnen und stürmt erneut sehr stark.

 

Unter diesen Bedingungen sparen wir uns erneut den Dalsnibba. Wir hätten oben keine Aussicht gehabt. 

 

Nachdem wir in Grotli erneut einen Kaffee getrunken haben, geht es in einem Rutsch bis kurz vor Lom zum Gjeilo Campingplatz. Vorher haben wir nur noch kurz etwas eingekauft und getankt. 

 

Der Platz macht einen exzellenten Eindruck. Und die Hütte für nur 360 Kronen ist ausgesprochen komfortabel und toll.

Wie verschieden die Angebote sind, fasziniert uns jedes Mal aufs Neue. 

 

So ist alles gut. Auf die Tour morgen bin ich auch gespannt, weil sie auch für mich wieder viel Neuland enthält. Morgen geht es über die 55 nach Sognedal und die 50 nach Geilo.

 

Die Straße über den Pass in der Mitte der Tour, die Fv243, ist ein Tipp von dem jungen deutschen aus Dresden den wir gestern getroffen haben.