Polarkreis in Rovaniemi
In Rovaniemi beim Weihnachtsmann

TAG 10 - 06.06.2012 - OULU - SODANKYLÄ - 370 km


Kurz nach 6 Uhr bin ich wach. Es hat fast die ganze Nacht geregnet. Am Morgen ist es aber trocken und die Sonne kommt vereinzelt raus.

 

Wir packen und frühstücken dann im komfortablen Aufenthaltsraum. Die Stimmung ist gut. Vom Zeltplatz fahren wir zur Rezeption, um die Chipkarten abzugeben.

 

Plötzlich verliert Gerd´s Moped hinten Luft. Mit Tirefit pumpen wir den Reifen wieder auf und fahren direkt zur Triumph-Werkstatt. Den Weg kennen wir ja noch von gestern Nachmittag.

 

Dort angekommen ist der Reifen wieder platt. Die Werkstatt hat zum Glück einen neuen Reifen für Gerd. Er hatte sich auf dem Zeltplatz einen Nagel reingefahren.

 

Der Mechaniker erklärte uns, nachdem der Reifen montiert ist, dass die Kette nur noch ca. 2.000 – 3.000 Kilometer halten wird. Er hat sie nachgespannt und das Limit erreicht. Gerd ist ärgerlich auf seine Werkstatt zu Hause, die vor der Tour eine Inspektion gemacht hat.

 

Nach dem Ausstieg des Scottoilers wird es dann zwangsläufig zu einer zweiten Pause kommen, die auf das Konto der Werkstatt geht. Hier in Oulu haben sie leider keinen Kettensatz vorrätig. Dies müssen wir wohl in Norwegen machen lassen.

 

Dann geht es los in Richtung Rovaniemi zum Weihnachtsmann. Es fängt wieder an zu regnen und wir sind nach 250 km vollkommen durchgefroren. Mit etwas Mühe finden wir das Weihnachtsmanndorf.

Der Weihnachtsmann ist leider nicht zu sehen.

 

Ein ganzes Dorf voller Kitsch und Tüddel. Wir wärmen uns auf und machen die Fotos vom Polarkreis. Postkarten für unsere Kinder müssen auch noch geschrieben werden.

Aufgewärmt fahren wir weiter nach Sodankylä. Nochmals rund 120 km, die dann aber recht gut laufen.

 

Die ersten Rentiere stehen am Weg, die wir aber nicht fotografieren können.

 

In Sodankylä finden wir einen Zeltplatz und nehmen uns zum ersten Mal für die Nacht eine Hütte. Es nieselt noch leicht und ist ca. 8 Grad kalt.

Im Ort gehen wir für das Frühstück einkaufen und essen jeder eine Megapizza in einem Restaurant.

 

Danach geht es zurück zur Hütte. Hier diskutieren wir den nächsten Tag. Anscheinend nehmen wir das schlechte Wetter mit. Am Nordkap soll es rattenkalt sein. Wir vereinbaren, morgen erst einmal nach Inari zu fahren und dann weiter zu schauen.