Fähre, Brücke, Leuchtturm, Haus
Erste Fähre, erste Brücke auf dem Weg nach Andenes

Tag 15 - 11.06.2012 - Harstad - Andenes - 175 km


Es scheint ohne Absprache zu funktionieren, dass wir in ungemütlichen Behausungen früh auf den Beinen sind.

Um 6.30 Uhr sitzen wir auf den Mopeds. Heute ist Andenes mit seiner Walsafari unser Ziel.

 

Wir haben teilweise Sonne und 8°, so dass wir erst einmal wieder ohne Regenzeug starten.

 

Heute werden wir die erste Fähre in Norwegen erleben. Die Fahrt zur Fähre verläuft zügig und glatt.

Wir kommen dort um kurz nach 7 Uhr an dem Fähranleger an, um sie gerade noch ablegen zu sehen. Um 8 Uhr geht die nächste. Also Pause. Gut gelaunt warten wir.

 

Die Fähre kommt pünktlich. Ein Schiff, das vorne und hinten den Bug/das Heck hochklappen kann. Auf der Fähre stehend kann man nicht auf das Wasser schauen, die Bordwände sind ca. 2,50 m hoch. Die Überfahrt dauert 20 Minuten.

Im Aufenthaltsraum der Fähre trinken wir einen heißen Kakao.

Dann kommen wir schon auf den Vesterålen an. Weiter geht es nach Andenes.

 

Da es wieder zu regnen beginnt, ziehen wir unsere Regensachen über.

 

Am Anfang ist die Landschaft am Rand der Fjorde so wie wir sie kennen, mit hohen Bergen und viel Wasser. Dann kommt zum Schluß ein ca. 50 km langer Streckenabschnitt, der auch in Holland liegen könnte – weites ganz ebenes Vorland.

Andenes ist ein Fischerort, der großflächig aber nicht groß ist. Der Ort wirkt ziemlich unstrukturiert.

 

Wir buchen als erstes die Walsafari. Gerd ist enttäuscht, dass heute keine Tour mehr geht. Es ist nach 11 Uhr, als wir ankommen. Wir buchen also für den morgigen Tag die Tour.

 

Was tun mit dem „Resttag“? Über ein Hotel im Ort mieten wir uns eine Hütte direkt am Hafen. Zwei Schlafräume, Küche und Bad = Luxus :-)).

 

Ich beschließe, erst einmal ausgiebig zu duschen und einen Mittagsschlaft zu halten. Am Nachmittag hat Gerd das Problem mit dem Ersatz seiner Kette gelöst. Der ADAC hilft ihm dabei. Wir müssen bis Donnerstag in Trondheim sein, damit die Kette plus Ritzel am Freitag eingebaut werden können.

 

Später erkunden wir Andenes, kaufen ein und kochen uns später ein vernünftiges Abendessen.

 

Der ruhige Nachmittag hat mir gut getan. Ebenso der Komfort dieser Hütte, den ich sehr genieße.