Grenze Polen Deutschland, Blick auf das Ufer an der deutschen Seite
Blick zurück nach Deutschland auf der polnischen Fähre am Grenzfluss

TAG 2 - 29.05.2012 - HERINGSDORF - ELBLAG - 466 km


5.55 Uhr bin ich endgültig wach.

Keine Beschwerden, ich habe gut geschlafen.

 

Es ist etwas frischer geworden, aber die Sonne scheint und der Abbau läßt sich in Flip-Flops erledigen. Um 7.00 Uhr gibt es Brötchen und mit dem auf dem Gaskocher gekochten Wasser auch Tee und Kaffee.

 

Um 9.20 Uhr sitzen wir auf den Mopeds und fahren zur polnischen Grenze. Kurz nach der Grenze kommen wir an einen Fluß (den Swina) und fahren auf eine erste Fähre.

 

Hier halten wir einen kurzen Plausch mit 3 Harley-Fahrern, die nach Riga wollen. Fähren kosten in Polen kein Geld, wir haben uns also unnötig Sorgen darüber gemacht, dass wir noch kein Bargeld haben.

 

In Dziwnòw (eine Touristenstadt an der Ostsee) trinken wir aus der Thermoskanne Kaffee und schauen uns bunte Piratenschiffe an.

 

Weiter geht es über kleine Landstraßen an der Ostsee entlang. Viel Verkehr, wenig Sicht auf die Ostsee, rüpelhafte Autofahrer und unsere anfängliche Unsicherheit hier hält auf. Einige Male halten wir am Wegesrand, um uns in der Pause wärmer anzuziehen. Es wird deutlich kälter und ein starker Wind kommt auf.

 

Kurz vor Slupsk müssen wir eine Kuhherde über die Straße ziehen lassen. Ein nettes Bild, das ich leider nicht geschossen habe.

Die Zeit läuft und die Kilometer nicht. So beschließen wir, ab Slupsk auf die besser ausgebaute Straße zu wechseln. Ich übernehme mit dem Iphone die Navigation bis Elblag.

 

Der Wind kühlt uns sehr aus und teilweise fahren wir schräg auf der Fahrbahn. Mit den Seitenwinden der LKWs wird es dann auch heftig.

 

Wir kommen in Elblag um 18.30 Uhr an.

Freundliche Menschen empfangen uns auf dem Zeltplatz (siehe Fazit - Adressen) und wir bauen zum 2. Mal auf. Es ist ein bewachter Zeltplatz direkt an der Innenstadt und dem durch die Stadt führenden gleichnamigen Fluß gelegen.

Einige Wohnmobilisten und auch Radfahrer sind schon vor Ort.

 

Danach gehen wir in die teilweise schön restaurierte Altstadt und genießen für 54 Sloti 2 Pizzen mit Getränken. Polen ist günstig im Bereich der Lebensmittel und auch der Zeltplatz mit 38 Sloti kostet sehr wenig.