Hocker, Kaffeetassen. Kocher im Gras
So einfach kann ein Frühstück aussehen ;-)

TAG 3 - 30.05.2012 - ELBLAG - SULWALKI - 330 km


Das Abbauen und Einpacken läuft wie geschmiert, nur Brötchen gibt es hier nicht und so wird das Frühstück verschoben.

 

Gerd hat Mühe, mit seinem Navi aus Elblag heraus zu kommen. Zwei Fehlversuche, von denen der eine uns über eine Schotterpiste weit ab zu einer Gärtnerei führt.

Der Hofhund versucht Gerd ins Bein zu beißen, grimmiges Gesicht bei Gerd und ein leichtes Grinsen bei mir.

 

Der dritte Versuch hat dann geklappt und im nächsten Ort Mlynary kaufen wir Brötchen, Marmelade und Margarine und frühstücken auf einer Parkbank in einer Grünanlage.

Es ist gerade Markttag und viele Menschen sind hier im Ort unterwegs.

 

Die Straßen sind in diesem Gebiet wunderbar wellig, kurvig und umrandet von Wäldern und bunten Wiesen – ein Traum. Die oft kleinen Orte sind einfach und gut gepflegt.

 

Am Nachmittag gibt es etwas Regen, sodass wir zum ersten Mal Regenzeug anziehen, was auch die Kälte etwas mehr abhält.

 

Kurz hinter Suwalki wollen wir auf einen Zeltplatz, den wir erst nicht finden können. Nach einigem Suchen sind wir dann wieder auf einer Schotterpiste gelandet, die bei einem Bauernhof endet.

Der Hofhund ist angekettet. :-))

Ein privater Zeltplatz, sehr schön gelegen, aber mit desolaten Sanitäreinrichtungen, Toilette und Dusche liegen im Haus der Betreiber.

 

Im Flur standen allein 10 Paar Schuhe von Groß und Klein. Und Essen gibt es weit und breit nicht. Nach anfänglichem Zögern fahren wir dann doch lieber zurück nach Sulwalki.

Dort finden wir in der Stadt einen gepflegten privaten Zeltplatz (wieder bewacht - siehe Fazit - Adressen). Hier wird uns sogar ein Abendessen gekocht und Frühstück sollen wir auch bekommen.

 

Auf der Fahrt haben wir viele Storchennester gesehen. Auch am Seitenrand standen die Störche. Einer hat beim Auffliegen Gerd fast gerammt, da er nicht schnell genug an Höhe gewann.